Wichtige Baubegriffe und ihre Bedeutung.
Mineralwolle: Glas- und Steinwolle werden als anorganischer Dämmstoff eingesetzt und beide auch als Mineralwolle bezeichnet. Glaswolle besteht aus Quarzsand, Kalkstein und Altglas, Steinwolle aus verschiedenen Gesteinsarten wie Diabas, Dolomit und Kalkstein.
Polystyrol-Schaum: auch schlicht als Styropor bezeichnet - wird aus dem Erdölprodukt Polystyrol, Stabilisatoren, Treib- und Flammschutzmittel hergestellt.
Porenbeton: Der auch als Leichtgewicht bekannte Massivbaustoff setzt sich aus quarzhaltigem Sand und Zement oder Kalk zusammen. Die Rohmasse wird mit Aluminiumpulver aufgebläht und bei 200 °C gehärtet. Dabei entstehen Millionen feinster Luftporen, die für hervorragende Dämmwerte sorgen. Bereits eine einschalige, 30 cm dicke Wand erfüllt den EnEV-Standard. Wegen des geringen Gewichtes ist dieser Baustoff für Selberbauer prädestiniert.
U-Wert: Er gibt an, wie viel Energie pro Grad Temperaturdifferenz über eine Fläche von einem Quadratmeter entweicht (W/m2K) - je kleiner der U-Wert, desto besser die Dämmung.
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Samstag, 22. Mai 2010
Dienstag, 4. Mai 2010
Kleines Baulexikon
Energieeinsparverordnung - Die Energieeinsparverordnung (EnEV) ist am 1. Februar 2002 in Kraft getreten.
Grundlage der Energieeinsparverordnung ist das Energieeinsparungsgesetz (EnEG). Die erste EnEV wurde 2004 bereits durch eine EnEV-Novelle (EnEV 2004) ersetzt. Zur Umsetzung der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden war eine erneute Novelle der EnEV erforderlich, die ab dem 1. Oktober 2007 gültig ist.
Flächennutzungsplan - Er gibt eine Grobeinteilung der Nutzungen vor und ist die Grundlage für den späteren Bebauungsplan.
Grundschuld - Ist als Sicherheit für den Kreditgeber im Grundbuch eingetragen, falls der Kreditnehmer seine Raten nicht zahlen kann. Die meisten Kreditverträge sehen außerdem vor, dass der Kreditnehmer mit seinem gesamten persönlichen Vermögen haftet.
Leichtbeton - Für Leichtbeton - oder auch Blähton genannt - wird Ton in langen, rotierenden Öfen gebrannt. So entstehen viele kleine aufgeblähte Tonkügelchen mit einer Oberfläche, die durch Hitzeeinwirkung versiegelt wurde (Versinterung). Die zahllosen Luftporen unter der keramischen Schale sorgen für beste Dämmeffekte. Durch verbesserte Technologien konnten bei Blähton die Wärmedämm-Werte der Steine in den letzten Jahren um rund 20 Prozent verbessert werden. Das dichte Materialgefüge ist druckfest und darüber hinaus auch schallschützend.
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Grundlage der Energieeinsparverordnung ist das Energieeinsparungsgesetz (EnEG). Die erste EnEV wurde 2004 bereits durch eine EnEV-Novelle (EnEV 2004) ersetzt. Zur Umsetzung der EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden war eine erneute Novelle der EnEV erforderlich, die ab dem 1. Oktober 2007 gültig ist.
Flächennutzungsplan - Er gibt eine Grobeinteilung der Nutzungen vor und ist die Grundlage für den späteren Bebauungsplan.
Grundschuld - Ist als Sicherheit für den Kreditgeber im Grundbuch eingetragen, falls der Kreditnehmer seine Raten nicht zahlen kann. Die meisten Kreditverträge sehen außerdem vor, dass der Kreditnehmer mit seinem gesamten persönlichen Vermögen haftet.
Leichtbeton - Für Leichtbeton - oder auch Blähton genannt - wird Ton in langen, rotierenden Öfen gebrannt. So entstehen viele kleine aufgeblähte Tonkügelchen mit einer Oberfläche, die durch Hitzeeinwirkung versiegelt wurde (Versinterung). Die zahllosen Luftporen unter der keramischen Schale sorgen für beste Dämmeffekte. Durch verbesserte Technologien konnten bei Blähton die Wärmedämm-Werte der Steine in den letzten Jahren um rund 20 Prozent verbessert werden. Das dichte Materialgefüge ist druckfest und darüber hinaus auch schallschützend.
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Samstag, 24. April 2010
Kleines Baulexikon
Wichtige Baubegriffe und ihre Bedeutung.
Ausbauhaus - gelegentlich auch Mitbauhaus genannt - ist ein Fertighaus, dessen Innenausbau vom Bauherren ganz oder teilweise selbst vorgenommen wird.
Barrierefreies Bauen - Bauen ohne Barrieren wird immer wichtiger, nicht nur für behinderte Menschen. Barrierefreiheit dient ebenso Senioren oder Eltern mit kleinen Kindern.
Bebauungsplan - wird als Satzung vom Gemeinde- oder Stadtrat beschlossen. In einem Textteil und in einer Zeichnung wird festgelegt, wie ein Gebiet bebaut werden darf. Er entsteht auf der Grundlage des Flächennuntzungsplans und ist im Planungsamt öffentlich einsehbar. Er zeigt die überbaubaren Flächen sowie alle öffentlichen und privaten Grün- und Freiflächen sowie Straßen und Wege.
Bemusterungsprotokoll - Am Ende der Bemusterung wird alles, was man sich ausgesucht hat, im Bemusterungsprotokoll aufgelistet. Dieses wird sowohl von den Bauherren als auch vom Bemusterungsberater unterschrieben. Damit ist klar, was geliefert werden muss und was nicht.
Dach/Dachformen - es gibt verschiedene Dachformen, die wären: Satteldach, Pultdach, Flachdach, Walmdach, Mansarddach, Zeltdach.
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Ausbauhaus - gelegentlich auch Mitbauhaus genannt - ist ein Fertighaus, dessen Innenausbau vom Bauherren ganz oder teilweise selbst vorgenommen wird.
Barrierefreies Bauen - Bauen ohne Barrieren wird immer wichtiger, nicht nur für behinderte Menschen. Barrierefreiheit dient ebenso Senioren oder Eltern mit kleinen Kindern.
Bebauungsplan - wird als Satzung vom Gemeinde- oder Stadtrat beschlossen. In einem Textteil und in einer Zeichnung wird festgelegt, wie ein Gebiet bebaut werden darf. Er entsteht auf der Grundlage des Flächennuntzungsplans und ist im Planungsamt öffentlich einsehbar. Er zeigt die überbaubaren Flächen sowie alle öffentlichen und privaten Grün- und Freiflächen sowie Straßen und Wege.
Bemusterungsprotokoll - Am Ende der Bemusterung wird alles, was man sich ausgesucht hat, im Bemusterungsprotokoll aufgelistet. Dieses wird sowohl von den Bauherren als auch vom Bemusterungsberater unterschrieben. Damit ist klar, was geliefert werden muss und was nicht.
Dach/Dachformen - es gibt verschiedene Dachformen, die wären: Satteldach, Pultdach, Flachdach, Walmdach, Mansarddach, Zeltdach.
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